So sieht dein Liebes-Tagebuch aus, wenn Freunde es öffnen
Bei Love the World verschickst du beim Teilen keine
Daten an einen Server — der Link selbst trägt die Auswahl, komprimiert im
Adress-Fragment hinter dem #. Fragmente verlassen den Browser
nie: Unser Server liefert nur die Seite aus und erfährt nicht einmal,
dass geteilt wurde.
Probier es aus: die Sammlung von „Alex"
Alex ist unsere erfundene Demo-Person — sieben Jahre, 88 Nationen, 114 Nadeln. So sieht es aus, wenn Alex dir seine Karte schickt:
Genau das sehen deine Freunde: die geteilte Liste, ohne App-Zwang, ohne Anmeldung.
Alex' Karte öffnen (Beispiel-Link)Dieser Knopf lädt eine noch größere Demo-Sammlung in deine eigene App — 150 Nationen, rund 500 Nadeln auf dem drehbaren Globus, mit Statistik, Titeln und Reisepass. Nur wenn deine App noch leer ist; eine bestehende Sammlung wird nie angerührt.
Demo-Sammlung ladenWas im Link steckt — und was nicht
Du entscheidest vor dem Teilen, was mitkommt. Standardmäßig enthält der Link Länder, Nadeltypen, Daten und Orte. Namen und Notizen sind standardmäßig aus — sie gehören dir, nicht dem Gruppenchat. Und weil der Link die Daten selbst trägt, gilt der ehrliche Warnhinweis aus der App: Ein verschickter Link ist wie ein verschicktes Foto — nicht zurückholbar. Es gibt keinen Server, der ihn löschen könnte, weil es keinen Server gibt, der ihn kennt.
Warum wir das so gebaut haben
Die übliche Teilen-Architektur lädt deine Auswahl auf einen Server und erzeugt eine Kurz-URL — praktisch, aber ab dem Moment liegt dein Liebesleben bei einem Anbieter. Unsere Regel lautet: „Deine Daten landen nie bei uns", und zwar wörtlich. Deshalb steckt die Auswahl deflate-komprimiert im URL-Fragment: 114 Nadeln mit Daten und Orten sind nur rund 1.200 Zeichen — jeder Messenger trägt das locker. Wie sich das mit anderen Tracker-Apps vergleicht, steht in unserem Privacy-Check.
Was der Empfänger sieht — Schritt für Schritt
Der Link landet im Messenger, der Empfänger tippt ihn an. Sein Browser
lädt die leere App-Seite von unserem Server — mehr bekommt der Server nie
zu sehen. Dann liest die App das Fragment hinter dem #,
entpackt es und baut daraus eine schreibgeschützte Ansicht:
der drehbare Globus mit allen Nadeln, die Zahl der Nationen, die Verteilung
nach Nadelart, die Zeitachse. Was fehlt, ist alles, was die sammelnde Person
nicht freigegeben hat — standardmäßig Namen und Notizen.
Drei Dinge, die dabei wichtig sind. Kein Konto, keine Installation: Wer den Link bekommt, braucht nichts außer einem Browser. Nichts wird vermischt: Hat der Empfänger selbst eine Sammlung, bleibt sie unberührt; die geteilte Karte ist ein eigener Bildschirm. Ein Weg weiter: Unter der geteilten Karte steht der Knopf, mit dem man seine eigene beginnt — so entstehen die meisten neuen Karten.
Drei Dinge, die der Link nicht kann
| Nicht möglich | Warum | Was stattdessen |
|---|---|---|
| Zurückziehen | Es gibt keinen Server, der den Link kennt — also auch keinen, der ihn sperren könnte. | Vor dem Senden die Vorschau prüfen; Namen und Notizen bleiben standardmäßig draußen. |
| Sich aktualisieren | Der Link ist eine Momentaufnahme. Neue Nadeln erscheinen nicht darin. | Für den neuen Stand einen neuen Link erzeugen — er kostet nichts. |
| Fotos transportieren | Die Felder, die in einen Link dürfen, sind eine feste Liste ohne Fotos; ein Test zementiert das. | Fotos bleiben verschlüsselt auf dem Gerät und in der eigenen Sicherung. |
Wie viel passt in einen Link?
Erstaunlich viel. Die 114 Nadeln von Alex mit Daten und Orten ergeben rund 1.200 Zeichen — ein längerer WhatsApp-Text. Browser verarbeiten Adressen mit vielen tausend Zeichen, Messenger auch. Wer eine sehr große Sammlung teilt oder den Link kürzer haben will, lässt Daten und Orte weg; dann bleiben Länder und Nadelarten, und der Link schrumpft auf einen Bruchteil. Was der Link trägt, entscheidet die Vorschau vor dem Senden, nicht ein Standard, den man übersehen kann.
Wofür Leute das benutzen
- Vergleichen. Zwei Freunde, zwei Karten, dieselbe Frage: Wer hat mehr Kontinente? Das ist der Klassiker — und der Grund, warum Namen standardmäßig nicht mitkommen.
- Erzählen. Die Karte ist eine bessere Geschichte als eine Liste. Ein Link in den Gruppenchat ersetzt den Abend, an dem man alles erzählen müsste.
- Zeigen, wie die App funktioniert. Der Alex-Link oben ist genau das: ein Beispiel, das man anfassen kann, statt eines Screenshots.
Was ein Link nicht ist: eine Sicherung. Er trägt die Standardauswahl ohne Namen und Notizen. Für die Sicherung gibt es den verschlüsselten Abgleich mit dem eigenen Google Drive — wie der aussieht, steht im Aufbewahrungs-Ratgeber.
Quellen (abgerufen 08.10.2026): MDN: URL-Fragment verlässt den Browser nicht
Häufige Fragen
Kann ich einen verschickten Teilen-Link zurückziehen?
Nein. Der Link trägt die Daten selbst, es gibt keinen Server, der ihn kennt oder löschen könnte. Ein verschickter Link ist wie ein verschicktes Foto. Deshalb sind Namen und Notizen standardmäßig nicht enthalten, und deshalb lohnt der Blick auf die Vorschau, bevor man auf Senden tippt.
Erfährt Love the World, was ich teile?
Nein. Die Auswahl steckt komprimiert im Adress-Fragment hinter dem #, und Fragmente werden vom Browser nie an einen Server gesendet. Unser Server liefert nur die leere App-Seite aus; was danach im Browser des Empfängers entpackt wird, sieht niemand außer ihm.
Kommen Fotos mit in den Link?
Nie. Die Felder, die in einen Teilen-Link dürfen, sind eine feste Liste – Fotos stehen nicht darauf, und ein automatischer Test stellt bei jeder Änderung sicher, dass das so bleibt. Ein Link kann Bilder technisch nicht transportieren.
Braucht der Empfänger die App oder ein Konto?
Weder noch. Der Link öffnet eine schreibgeschützte Ansicht im Browser: Globus, Nadeln, Statistik. Die eigene Sammlung des Empfängers – falls er eine hat – bleibt unberührt. Wer danach selbst anfangen will, tippt auf den Knopf unter der Karte.
Ist ein Teilen-Link eine Sicherung?
Nein. Er ist eine Momentaufnahme mit Standardauswahl, ohne Namen und Notizen. Für die Sicherung gibt es den verschlüsselten Abgleich mit dem eigenen Google Drive; ein Link ersetzt ihn nicht.